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Brandschutz zu Hause – das
geht jeden an!
In jeder Wohnung, in jedem Haus
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Installieren Sie batteriebetriebene
Rauchmelder nach den Angaben der Hersteller. Hier gibt es bereits sehr
preisgünstige Lösungen, achten Sie jedoch das der Rauchmelder mit einem VdS -
Prüfzeichen gekennzeichnet ist. Rauchmelder können Leben retten!
In der Küche
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Lassen Sie eingeschaltete Gasbrenner,
Kochplatten oder Fonduegeräte nie unbeaufsichtigt. Überhitzte Fette oder
Speiseöle können sich schon ab 200 °C entzünden.
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Kaffeemaschinen, Toaster oder Eierkocher
werden beim ausgiebigen Frühstück gerne mal vergessen. Stellen Sie die Geräte
sicherheitshalber auf eine nicht brennbare Unterlage.
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Die Filter von Dunstabzugshauben sättigen sich
im Laufe der Zeit mit Fett und Küchendämpfen. Wechseln Sie sie nach spätestens
drei Monaten aus. Reinigen Sie wiederverwendbare Filter auf keinen Fall mit
brennbaren Flüssigkeiten. Und: Flambieren Sie nie unter der Dunstabzugshaube!
Auf dem Dachboden
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Schließen Sie in Mehrfamilienhäusern Türen zu
Dachböden immer ab und kontrollieren Sie regelmäßig auf "Nachtlager" oder
"Kinderspielplätze". Sind sie leicht zugänglich, kommt es durch fahrlässiges
Handeln oder vorsätzliche Brandstiftung oft zu einem Brand.
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Halten Sie den Dachboden frei von Sperrmüll
und Gerümpel. Das gilt natürlich auch für die Zugänge!
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Rauchen Sie nicht und benutzen Sie kein
offenes Feuer.
Im Keller
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Halten Sie den Keller aufgeräumt. Sortieren
sie Sperrmüll und Gerümpel regelmäßig aus.
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Wo stehen Ihre Fahrräder? Nur allzu oft
blockieren sie Flucht- und Rettungswege.
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Lagern Sie brandgefährlichen Güter wie
Kraftstoffe, Farben und Lacke, Verdünner, Spraydosen, Autoreifen, Zeitungen
oder Holz nur in minimalen Mengen im Keller.
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In geschlossenen Kellerräumen nie mit
lösungsmittelhaltigen Stoffen oder offener Flamme hantieren!
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Die Lagerung von Druck- und
Flüssiggasbehältern im Kellerbereich ist ausdrücklich verboten. Zu Recht:
Austretendes Gas ist schwerer als Luft, sammelt sich am Boden und kann
explosive Gemische bilden.
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Halten Sie die Kellerfenster frei. Sie dienen
im Brandfall als Rauchabzug.
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Heizungsanlage abstauben? Kein
Reinheitsfimmel, sondern notwendiger Schutz. Halten Sie bei Ölheizungen
Anstriche, Beleuchtung, Rohrverbinder und den Grenzwertgeber sauber.
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Räume, in denen mehr als 5.000 Liter Heizöl
gelagert werden, sind ausschließlich Heizöllagerräume. Hier dürfen Sie auf
keinen Fall sonstiges Material lagern.
Im Hobbyraum
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Halten Sie Ihre Werkstatt sauber. Lassen Sie
kein leicht brennbares Material wie benzin- oder spiritusgetränkte Lappen
herumliegen.
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Beseitigen Sie Sägemehl oder Schleifstaub
sofort. Werden sie bei einem Brand hochgewirbelt, können sie eine
Staubexplosion verursachen - und der Brand breitet sich schlagartig aus.
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Verschließen Sie Behälter mit brennbaren
Flüssigkeiten immer sorgfältig. Lüften Sie den Raum nach Gebrauch gut durch.
Bereits eine geringe Konzentrationen vom Dämpfen und ein energiearmer
Zündfunken genügen, um eine Verpuffung auszulösen. Belüften Sie auch tiefer
liegende Räume - die Dämpfe sind vielfach schwerer als Luft.
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Auch lösemittelhaltige Kunststoffkleber oder
Versiegelungsmittel sind brand- oder explosionsfähige Stoffe. Verzichten sie
bei ihrer Verwendung auf offenes Licht oder Feuer - und denken Sie auch an die
Zündflamme Ihres Durchlauferhitzers oder Gasofens.
In der Garage
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Meist wird die Garage nicht nur für das Auto,
sondern auch als Abstellraum genutzt. Halten Sie Ordnung! Lackdosen,
Holzvorräte, Reifen oder Rasenmäher bedeuten ein erhöhtes Brandrisiko.
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Lassen Sie nie Treibstoffe und Lösungsmittel
offen herumstehen.
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Verwenden Sie grundsätzlich kein offenes
Feuer.
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Wenn Sie die Garage auch als Hobbyraum nutzen
und feuergefährliche Arbeiten vornehmen: Halten Sie Ihren Arbeitsbereich frei,
und stellen Sie einen Feuerlöscher bereit.
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Verschließen Sie Ihre Garage immer sorgfältig,
damit kein Unbefugter Zutritt hat.
Haustechnik
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Sichern Sie die Steckdosen mit
Kindersicherungen ab.
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Kaufen Sie elektrische Geräte nur mit den
Zeichen GS (Geprüfte Sicherheit) und VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker).
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Lassen Sie eingeschaltete elektrische Geräte
nie unbeaufsichtigt - auch wenn eine Abstellautomatik vorhanden ist.
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Nie gleichzeitig mehrere Geräte über eine
Steckdose oder ein Verteilerstück betreiben! Die elektrischen Leitungen können
sich erwärmen und die Isolierung zum Schmelzen bringen - besonders bei alten
Stromleitungen.
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Wenn Sie nach Benutzung eines Gerätes den
Stecker ziehen, seien Sie nicht ungeduldig: Nicht den Stecker am Kabel aus der
Steckdose reißen!
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Stellen Sie wärmeerzeugende Geräte wie
Bügeleisen oder Tauchsieder niemals auf eine brennbare Unterlage.
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Heizstrahler und Heizlüfter nie in der Nähe
brennbarer Gegenstände betreiben! Das gilt übrigens auch für Lampen: Sie
erzeugen genug Wärme, um einen Brand zu verursachen.
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In Schränke eingebaute Fernsehgeräte sollten
mindestens zehn Zentimeter "Luft" haben. Schließen Sie nach dem Abschalten die
Schranktüren erst, wenn das Gerät abgekühlt ist.
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Benötigen Sie den Fernseher oder Videorecorder
für längere Zeit nicht, dann schalten Sie sie nicht über die
Bereitschaftstaste, sondern über den Hauptschalter ab. Ziehen Sie bei Gewitter
die Antennen- und Netzstecker. Nur so können Sie sicher sein, dass kein Blitz
die Geräte zerstört.
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Lassen Sie elektrische Geräte nur von
Fachleuten anschließen und reparieren. Das gilt auch für schadhafte Kabel oder
Stromleitungen.
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Reparieren oder überbrücken Sie
Haushaltssicherungen grundsätzlich nicht, sondern tauschen Sie sie gegen neue
aus. Und lassen Sie die Finger von der zentralen Haussicherung. Sie ist
verplombt und der Zugang den Energieunternehmen vorbehalten.
Bei Öfen und Kaminen
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Kohleöfen müssen in jedem Fall an einen Kamin
angeschlossen sein. Die Abgase dürfen nicht direkt ins Freie geleitet werden.
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Abgas- und Ofenrohre müssen genügend Abstand
zu brennbaren Gegenständen wie Tapeten, Türrahmen, Holzverkleidungen haben.
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Lassen Sie undichte Abgasrohre unbedingt
sofort auswechseln.
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Öfen gehören nicht direkt auf Holzfußböden,
sondern auf eine nicht brennbare Unterlage.
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Hängen Sie keine Wäsche zum Trocknen neben
oder über den Ofen. Lagern Sie keine brennbaren Gegenstände direkt neben dem
Ofen oder Kamin.
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Heiße Asche gehört nicht in den Mülleimer,
sondern in einen verschließbaren, nicht brennbaren Behälter.
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Sie träumen von einem Kamin? Lassen Sie sich
vor dem Einbau von Ihrem Schornsteinfeger beraten. Er ist auch für die Abnahme
zuständig.
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Lassen Sie Ihren offenen Kamin nie
unbeaufsichtigt. Verwenden Sie einen Stehrost, der verhindert, dass heiße Glut
aus dem Feuerraum vor den Kamin fallen kann.
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Die Reinigungsöffnungen am Kamin müssen stets
zugänglich sein.
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Gasthermen in Bad oder Küche ziehen ihre
Verbrennungsluft aus dem Raum. Dichten Sie die Luftschlitze in den Türen
niemals ab, damit im Brennraum kein Sauerstoffmangel entsteht.
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Wenn Ihr Ölofen an keinen Kellertank
angeschlossen ist, dürfen Sie in der Wohnung maximal 40 Liter Heizöl in einem
Kanister lagern.
Mit Kindern
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Fast ein Drittel aller fahrlässig verursachten
Brände entstehen durch Kinderhand. Mit der Brandschutzerziehung zu Hause
sollte deshalb frühzeitig begonnen werden.
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Seien Sie ein gutes Vorbild und denken Sie
stets daran, dass Kinder neugierig sind und die Erwachsenen nachahmen.
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Üben Sie mit Ihren Kindern den richtigen
Umgang mit Feuer, z.B. wie man mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug
gefahrlos Kerzen anzündet.
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Erklären Sie Ihrem Kind, welche Gefahr von
Feuer ausgehen kann, und dass es nur dann "zündeln" darf, wenn Erwachsene
dabei sind.
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Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge so
auf, dass Kinder sie nicht erreichen. Überlassen Sie ihren Einkauf nie den
Kindern!
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Lassen Sie Kinder nicht ohne Aufsicht die
ersten Kochversuche starten.
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Versehen Sie bei Kleinkindern die Steckdosen
Ihrer Wohnung mit Kindersicherungen.
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Üben Sie mit Kindern das Absetzen eines
Notrufs.
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Auch in jedes Kinderzimmer gehört ein
Rauchmelder!
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Übrigens: Viele Feuerwehren haben Programme
zur Brandschutzerziehung entwickelt und stellen ausgebildete
Schulklassenbetreuer zur Verfügung. Nutzen Sie diese Angebote!
Als Raucher
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Benutzen Sie den Aschenbecher, und drücken Sie
Zigaretten sorgfältig aus.
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Asche und Kippen gehören nicht in den
Mülleimer. Glutreste können noch nach Stunden einen Schwelbrand auslösen.
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Rauchen Sie Ihre Betthupferl-Zigarette nicht
im Sessel oder Bett - vor allem nicht, wenn Alkohol im Spiel ist. Es lohnt
sich auf jeden Fall, denn selbst wenn Sie mit heiler Haut davongekommen sind,
braucht die Versicherung in solchen Fällen grober Fahrlässigkeit nicht zu
zahlen.
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Das Rauchen im Keller und auf dem Dachboden
ist gefährlich. Unbemerkt abfallende Glut verursacht nicht selten einen Brand.
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Rauchen Sie nie beim Umgang mit leicht
entzündlichen Stoffen.
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Halten Sie sich an Rauchverbote, etwa an
Tankstellen, Lagerräumen, Labors, Arbeitsstätten, Theatern und beim
Spaziergang im Wald.
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Verzichten Sie unbedingt auf die Zigarette
beim Autofahren. Heruntergefallene Zigaretten führen häufig zu
Verkehrsunfällen.
Vor dem Verreisen
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Unterbrechen Sie alle möglichen elektrische
Stromkreise und schalten Sie Sicherungen aus. Vergessen Sie aber nicht, dass
z.B. die Gefriertruhe Strom braucht!
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Stellen Sie den Wasserzufluss ab - besonders
an Wasch- und Spülmaschinen - und die Gasversorgung ab. Achtung: Im Winter
muss natürlich die Heizung betriebsbereit bleiben!
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Ziehen Sie Antennen- und Netzstecker heraus.
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Schließen Sie alle Türen im Hauses - ohne sie
jedoch abzuschließen. Im Ernstfall hilft das, eine Brandausbreitung zu
verhindern.
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Geben Sie möglichen Brandstiftern keine
Chance: Entfernen Sie im Außenbereich alle brennbaren Gegenstände.
Auf Reisen
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Fragen Sie schon bei der Buchung Ihres Hotels
nach stationären automatischen Löschanlagen - besonders, wenn es sich um ein
großes Haus handelt.
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Denken Sie daran: Die Drehleitern der
Feuerwehr erreichen unter günstigsten Bedingungen maximal das 10. Stockwerk.
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Klären Sie sofort nach der Anreise, wie Sie im
Brandfall informiert werden (Alarmgong, Hausrufanlage...) - und wen Sie im
Notfall am besten verständigen.
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Machen Sie sich mit den Fluchtplänen und
Rettungswegen vertraut. Wo befindet sich der nächste Feuerlöscher? Wie können
Sie im Notfall Hilfe herbeirufen?
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Prüfen Sie, ob Notausgänge frei zugänglich und
nicht verschlossen sind.
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Nie im Bett rauchen oder den Aschenbecher in
Papierkorb entleeren!
Beim Grillen
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Wer grillt nicht gerne zur Sommerzeit? Wenn
man allerdings bedenkt, dass Flammen ungefähr 800 °C, die Grillkohlenglut etwa
500 °C, ein Grillgehäuse rund 400 °C und der Grillrost ca. 500 °C Hitze
aufweisen, werden die Gefahren deutlich.
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Der Grill muss einen festen Stand haben!
Halten sie Abstand zu brennbaren Materialien und Verzehrplätzen - und Kinder
vom Grill fern.
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Vergewissern Sie sich, dass die Glut nicht vom
Winde verweht werden kann. Im Sommer besteht dabei die höchste Brandgefahr.
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Grillen Sie nie in einem Raum ohne Zu- und
Abluftmöglichkeiten. Sauerstoffentzug und Kohlenmonoxidbildung bedeuten
Erstickungs- und Vergiftungsgefahr.
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Das Anzünden von Holzkohle erfordert etwas
Geduld. Verwenden Sie nur handelsübliche Grill-Anzünder - nie Benzin oder
Spiritus als "Brandbeschleuniger" benutzen! Beide beginnen schon bei 20 °C zu
verdampfen. Beim Anzünden kann sich die Dampfwolke explosionsartig entzünden
und schwere Verbrennungen verursachen.
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Spritzen Sie niemals brennbare Flüssigkeiten
aus einer Flasche in den Grill - das gilt auch für "Hochprozentiges"! Durch
Rückzündung kann der Inhalt entflammen und Sie halten einen "Molotowcocktail"
in der Hand.
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In die Grillkohle tropfendes Fett kann Feuer
fangen und das Grillgut entzünden. Halten Sie immer Wasser zum Löschen bereit
und Vorsicht vor allem beim Holzkohlegrill, da dort die größte Gefahr vor
Verbrühungen besteht, da das Löschwasser schlagartig verdampft.
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Achten Sie bei einem Gasgrill darauf, dass die
Anschlüsse dicht sind. Der Verbindungs-schlauch darf nicht der Hitze
ausgesetzt werden. Austretendes Gas entzündet sich leicht.
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Entsorgen Sie die Grillkohle erst, wenn sie
völlig erkaltet ist. Füllen Sie sie zur Sicherheit nie in Kartons oder
Kunststoffbehälter.
Beim Renovieren
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Wenn Sie einige wichtige Dinge
berücksichtigen, können Sie "brandsicher" modernisieren und renovieren - und
sogar für zusätzlichen Brandschutz sorgen!
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Feuergefährliche Baustoffe stets sicher
lagern: Lackfarben und Flüssigkleber enthalten meist Lösungsmittel, die leicht
entzündlich sind.
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Achten Sie darauf, dass in der Bauphase
elektrische Leitungen und einfache Verlängerungsschnüre nicht überlastet
werden - besonders, wenn sie alt sind.
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Denken Sie beim Bohren an Wänden an verdeckte
Strom- oder Gasleitungen. Elektronische Metallsuchgeräte helfen, Risiken zu
vermeiden.
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Bei Schweiß- und Lötarbeiten entstehen
Temperaturen bis ca. 300 °C. Halten Sie Abstand zu allen brennbaren
Gegenständen - oder decken Sie sie notfalls mit einer nicht brennbaren Platte
oder Plane ab. Am besten eignen sich Mineralfaserplatten. Keine Metallplatten
verwenden! Kontrollieren Sie Ihre Wirkungsstätte nach Abschluss Ihrer
Tätigkeit - z.B. auf Glutnester. Das gilt übrigens auch für Flexarbeiten!
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Heißklebepistolen und Heißluftföns nach
Gebrauch nicht auf brennbaren Unterlagen ablegen!
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Dichten sie Deckendurchbrüche aus dem Keller
nicht mit Bauschaum ab, sondern mit speziellem Brandschutz-Dichtmaterial.
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Verwenden Sie bei Dämm- und Isolierarbeiten
(z.B. Wärmeschutz) nur nicht brennbare Materialien nach DIN 4102.
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Verlegen Sie für Kabelinstallationen Leerrohre
im Mauerwerk. So schützen Sie Kabel vor Beschädigungen - und erleichtern sich
nebenbei eventuell fällig werdende nachträgliche Elektroinstallationen.
Beim Feiern
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Luftschlangen und Girlanden sollten aus schwer
entflammbarem Material bestehen. Im Fachhandel ist für diese Artikel die
Bezeichnung >B1< gebräuchlich.
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In dekorierten Räumen nie mit offener Flamme
hantieren.
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Auch für Kostüme oder Masken möglichst wenig
leicht brennbare Materialien wie Papier oder Kunststoff verwenden!
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Verwenden Sie in geschlossenen Räumen keine
Lampions mit Wachskerzen.
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Brennende Kerzen stets unter Beobachtung
halten! Am sichersten stehen sie auf nicht brennbaren Unterlagen.
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Entleeren Sie volle Aschenbecher nie in den
Mülleimer oder Papierkorb, sondern nur in feuerfeste Behältnisse.
In der Weihnachtszeit
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Wenn Adventskranz und Weihnachtsbaum mit
echten Kerzen für Sie unbedingt zur festlichen Stimmung gehören, sollten Sie
einige Dinge unbedingt berücksichtigen:
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Stellen Sie Kerzen nie auf eine brennbare
Unterlage oder in die Nähe brennbarer Gegenstände! Auch der Kerzenhalter
sollte unbedingt aus nicht brennbarem Material bestehen!
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Stellen Sie Ihren Weihnachtsbaum oder
Adventskranz so auf, dass er sicher und in ausreichender Entfernung zu
brennbaren Gegenständen steht. Vermeiden Sie die Nähe zu Heizkörpern: Durch
die Wärme trocknen die Nadeln schnell aus und sind noch leichter entzündbar.
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Bringen Sie Kerzen am Weihnachtsbaum so an,
dass zu darüberliegenden Zweigen genügend Abstand bleibt. Die Kerzen stets von
hinten nach vorn und von oben nach unten an zünden - und in umgekehrter
Reihenfolge löschen.
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Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt und nicht
zu weit herunterbrennen lassen! Der Docht könnte brennend um- oder
herauskippen.
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Weihnachtsgeschenke nicht unter den Baum legen
- auch wenn es noch so schön aussieht!
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Wunderkerzen nie in unmittelbarer Nähe zum
Weihnachtsbaum abbrennen.
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Halten Sie auf jeden Fall einen Feuerlöscher
oder zumindest einen Eimer Wasser bereit.
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In Haushalten mit Kindern sind elektrische
Kerzen empfehlenswert. Sie sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
Zu Silvester
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Entfernen Sie schon vor Silvester alle
brennbaren Materialien von Balkon und Terrasse, damit verirrte Raketen keine
Nahrung finden.
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Sorgen Sie dafür, dass am Silvesterabend alle
unbeaufsichtigten Fenster geschlossen sind - besonders wenn Sie ausgehen.
Denken Sie auch an Boden-, Keller- und Flurfenster!
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Brennen Sie Feuerwerk nur dann in
geschlossenen Räumen ab, wenn es ausdrücklich als tauglich ausgewiesen ist!
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Bewahren Sie ihr Feuerwerk so auf, dass es
nicht versehentlich gezündet werden kann. Kartons voll mit ganzen Sortimenten
um Mitternacht nicht offen auf der Straße abstellen!
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"Blindgänger" nicht aufheben und nie ein
zweites Mal anzünden!
Im Garten
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Das Verbrennen von Gartenabfällen oder Holz
auf Ihrem Grundstück muss vom Ordnungsamt genehmigt werden. Das Verbrennen von
Altöl oder Hausmüll ist generell verboten.
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Verzichten Sie in den trockenen Jahreszeiten
grundsätzlich auf offenes Feuer.
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Zu Gebäuden, Bäumen, Sträuchern und Straßen
gebührenden Abstand halten!
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Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal
ab, und vermeiden Sie Funkenflug.
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Sorgen Sie schon bei der Wahl des Ortes dafür,
dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann.
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Offenes Feuer grundsätzlich beaufsichtigen!
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