Rheinbreitbach. 6.09 Uhr Sonntagmorgen in Rheinbreitbach: Die Sirenen heulen, die Wehr rast zum Haus Mühlenweg 31a. "Dachstuhlbrand" heißt es noch bei der Alarmierung. Doch als die von Rudolf Römer, dem stellvertretenden Wehrführer der Verbandsgemeinde Unkel, angeführten Rettungskräfte um 6.13 Uhr am Einsatzort eintreffen, steht das gesamte Haus lichterloh in Flammen.

Meterhoch schlägt ein Flammenmeer aus den Fenstern des ersten Geschosses, ein Funkenregen ergießt sich über die benachbarten Häuser. "Die Situation war dramatisch", berichtet Römer.

Fünf Personen befinden sich bei Ausbruch des Feuers im Haus. Nur durch Zufall, so Wehrchef Römer, wird der Brand bemerkt. Die Familie kann sich unverletzt ins Freie in die bittere Kälte retten.

"Sobald wir vor Ort waren, war schnell klar, dass wir alleine mit dieser Feuersbrunst nicht fertig werden würden", sagt Rudolf Römer. Die übrigen Wehren der Verbandsgemeinde Unkel - Unkel, Bruchhausen, Erpel - werden nachalarmiert und rücken sofort aus.

Auch aus Bad Honnef wird Unterstützung angefordert. Ein Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter sind binnen Minuten vor Ort.

 

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Ein Flammenmeer: 100 Wehrmänner sind im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Personen kommen nicht zu Schaden. Fotos: Homann

 

 

(Quelle: General-Anzeiger Bonn)